Digitale Geländemodelle (DGM) sind in Gittern oder Höhenlinien angeordnete, in Lage und Höhe geokodierte Punktmengen, welche die Geländeformen der Erdoberfläche beschreiben. DGM können außerdem ergänzende Angaben (z.B. Geländekanten, Gerippelinien, einzelne Geländehöhenpunkte) enthalten.
Ein DGM nähert die Geländeoberfläche durch eine begrenzte Menge unregelmäßig oder regelmäßig angeordneter Stützpunkten (Massepunkte, Koten, Geländepunkte) an. Die überwiegend als stetig angenommene Oberfläche kann zwischen den Stützpunkten interpoliert oder mithilfe der Stützpunkte approximiert werden. Durch Strukturinformationen (insbesondere Bruchkanten, Geripplinien, Umring und Aussparungsflächen oder Störungslinien der Oberfläche) werden die unstetigen oder nicht monotonen Bereiche der Geländeoberfläche im Geländemodell beschrieben. Bruchkanten stellen Unstetigkeiten im Gefälle, also Geländeknicke, zwischen den Stützpunkten dar. Geripplinien sind die Kamm- und Tallinien. Über den Umring und die Aussparungsflächen wird das modellierte Gebiet begrenzt.
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